Eckiges PVC System für den Altbau
Kunststofffenster Schüco CT 70 Classic
・Für den Altbau hervorragend geeignet
・5 Kammern mit 2 Dichtungen
・Eckiges Design
ab
Ursprünglicher Preis war: 58,32 €51,32 €Aktueller Preis ist: 51,32 €.

Wer 2026 neue Fenster plant, steht früher oder später vor derselben Grundsatzfrage: Welches Material passt wirklich zum eigenen Zuhause? Kunststoff, Aluminium, Holz und Holz-Aluminium unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern auch deutlich bei Preis, Wärmedämmung, Pflegeaufwand und Lebensdauer. Eine falsche Materialwahl lässt sich später kaum noch korrigieren, ohne die komplette Investition zu wiederholen.
Dieser Ratgeber vergleicht alle fünf gängigen Fenstermaterialien anhand realer Preise, U-Werte und Einsatzbereiche, damit die Entscheidung auf Fakten statt auf Bauchgefühl basiert. Wer direkt vergleichen möchte, kann im Fensterkonfigurator von NRGHAUS alle Materialien mit individuellen Maßen und Sofortpreis gegenüberstellen.
Bevor es ins Detail geht, ein schneller Überblick über die grundsätzlichen Eigenschaften:
Die folgende Tabelle zeigt reale Einstiegspreise aus dem NRGHAUS-Sortiment, jeweils für das günstigste und das energieeffizienteste Modell je Material, inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer und zuzüglich Lieferkosten.
| Material | Einstiegspreis | Premium-Modell | U-Wert-Spanne |
|---|---|---|---|
| Kunststofffenster | ab 58,32 € | ab 69,11 € | 0,80 – 1,10 |
| Kunststoff-Aluminium Fenster | ab 63,32 € | ab 75,11 € | 0,80 – 1,10 |
| Alufenster | ab 83,40 € | ab 99,83 € | 0,74 – 0,93 |
| Holzfenster | ab 81,64 € | ab 97,97 € | 0,83 – 1,40 |
| Holz-Alu Fenster | ab 98,55 € | ab 101,55 € | 0,83 |
Auffällig: Kunststofffenster sind nicht nur beim Einstiegspreis am günstigsten, sondern erreichen mit dem Modell Schüco Living 82 MD auch einen U-Wert von 0,80, der mit deutlich teureren Materialien konkurrieren kann. Wer also in erster Linie auf Energieeffizienz zum kleinen Preis aus ist, findet hier oft die wirtschaftlichste Lösung.
Der U-Wert beschreibt den Wärmedurchgang eines Fensters. Je niedriger der Wert, desto weniger Heizenergie geht verloren. Für die staatliche Förderung 2026 gilt eine Obergrenze von 0,95 W/(m²K).
| Material | Bestes verfügbares Modell | U-Wert | Förderfähig? |
|---|---|---|---|
| Kunststofffenster | Schüco Living 82 MD | 0,80 | Ja |
| Kunststoff-Aluminium Fenster | Schüco TopDec Living 82 MD | 0,80 | Ja |
| Alufenster | Procural PE78N HI | 0,74 | Ja |
| Holzfenster | INO 80 | 0,83 | Ja |
| Holz-Alu Fenster | INO 80 HA / HA-MM | 0,83 | Ja |
Bemerkenswert ist, dass nicht jedes Modell eines Materials automatisch förderfähig ist. Das einfache Holzfenster INO 68 etwa erreicht mit einem U-Wert von 1,40 die Förderbedingungen in der Standardausführung nicht, während das etwas hochwertigere INO 80 desselben Herstellers mit 0,83 klar darunterliegt. Bei der Materialwahl lohnt sich deshalb immer auch ein Blick auf das konkrete Profil, nicht nur auf die Materialkategorie an sich.
Kunststofffenster sind die meistverkaufte Fensterart in Deutschland, und das aus gutem Grund. Das mehrkammerige PVC-Profil sorgt für sehr gute Dämmwerte bei vergleichsweise geringen Herstellungskosten. Zudem sind Kunststofffenster äußerst pflegeleicht: Ein feuchtes Tuch reicht in der Regel aus, ein erneuter Anstrich ist nie nötig.
Vorteile:
Nachteile:
Am besten geeignet für: Sanierungen mit begrenztem Budget, Mehrfamilienhäuser, Standardfenster ohne extreme Sondermaße.
Wer die Dämmwerte von Kunststoff mit einer robusteren Außenhaut kombinieren möchte, findet bei Kunststoff-Aluminium Fenstern einen Kompromiss. Das PVC-Innenprofil bleibt für die Wärmedämmung zuständig, während eine Aluminiumschale außen zusätzlichen Schutz vor Witterung, UV-Strahlung und mechanischer Beanspruchung bietet.
Vorteile:
Nachteile:
Am besten geeignet für: Gebäude in wind- oder wetterexponierten Lagen, Eigentümer, die zusätzlichen Einbruchschutz ohne Materialwechsel wünschen.
Aluminium ist von Natur aus witterungsbeständig, korrosionsresistent und extrem formstabil. Das macht Alufenster zur ersten Wahl für große Glasflächen, moderne Architektur und gewerbliche Objekte, bei denen Kunststoffprofile an ihre statischen Grenzen stoßen würden.
Vorteile:
Nachteile:
Am besten geeignet für: große Fensterflächen, Bürogebäude, moderne Neubauten mit klaren, schlanken Linien.
Holzfenster überzeugen durch ein warmes, natürliches Erscheinungsbild und ein besonders angenehmes Raumklima. Sie sind die klassische Wahl für Altbauten und denkmalgeschützte Gebäude, bei denen die historische Optik erhalten bleiben soll.
Vorteile:
Nachteile:
Am besten geeignet für: Altbau, denkmalgeschützte Gebäude, alle, die Wert auf ein natürliches Material und Optik legen.
Wer die Vorteile beider Welten vereinen möchte, landet bei Holz-Alu Fenstern. Innen sorgt Holz für ein natürliches, warmes Raumgefühl, außen schützt eine Aluminiumschale vor Wind, Regen und UV-Strahlung. Diese Kombination gilt als eines der langlebigsten und hochwertigsten Fenstersysteme überhaupt.
Vorteile:
Nachteile:
Am besten geeignet für: hochwertige Wohnhäuser, alle, die langfristig in maximale Qualität investieren möchten.
Unabhängig vom gewählten Material gilt für die Förderfähigkeit 2026 ein einheitlicher Grenzwert: ein Uw-Wert von maximal 0,95 W/(m²K). Über die BAFA-Basisförderung lassen sich 15 Prozent der förderfähigen Kosten zurückholen, mit individuellem Sanierungsfahrplan kommen weitere 5 Prozent hinzu. Alternativ stehen der KfW-Förderkredit oder der Steuerbonus nach § 35c EStG zur Verfügung.
Wichtig zu wissen: Die Materialkategorie allein entscheidet nicht über die Förderfähigkeit, sondern das konkrete Profil. Sowohl das günstigste Kunststofffenster-Premiummodell als auch die teuersten Holz-Alu Fenster können denselben förderfähigen U-Wert erreichen. Wer sicherstellen möchte, dass die gewählte Konfiguration förderfähig ist, klärt dies am besten direkt über den Förderservice von NRGHAUS, der auch die komplette Antragstellung übernimmt.
Ein oft unterschätzter Faktor bei der Materialwahl ist die tatsächliche Lebensdauer, die sich direkt auf die Wirtschaftlichkeit über die Jahre auswirkt:
Wer die Anschaffungskosten auf die zu erwartende Lebensdauer umrechnet, stellt häufig fest, dass hochwertigere Materialien wie Aluminium oder Holz-Alu trotz höherem Einstiegspreis über die gesamte Nutzungsdauer nicht zwangsläufig teurer sind als mehrfach zu erneuernde Kunststofffenster.
Die Wahl des Fenstermaterials wirkt sich direkt auf die Heizkosten aus, da der U-Wert je nach Profil um bis zu 0,66 W/(m²K) variiert, etwa zwischen dem einfachen Holzfenster INO 68 und dem Aluminiumfenster PE78N HI. Mit dem kostenlosen Energiespar-Rechner von NRGHAUS lässt sich individuell berechnen, wie stark sich ein Materialwechsel auf die tatsächlichen Heizkosten auswirkt, inklusive einer Einschätzung zur Amortisationszeit der Investition.
Unabhängig vom gewählten Material gilt: Selbst das beste Fensterprofil erreicht seine volle Dämmwirkung nur bei fachgerechtem Einbau. Eine unsachgemäße Montage kann zu Wärmebrücken, Feuchtigkeitsschäden und spürbaren Energieverlusten führen, ganz gleich ob es sich um ein günstiges Kunststofffenster oder ein hochwertiges Holz-Alu Fenster handelt. Der Montageservice von NRGHAUS übernimmt Einbau, Abdichtung und Nacharbeiten durch geschulte Fachbetriebe, unabhängig vom gewählten Material.
Neben Dämmwert und Preis spielt die Optik eine mindestens ebenso wichtige Rolle bei der Materialwahl, denn Fenster prägen das Erscheinungsbild einer Fassade über Jahrzehnte.
Kunststofffenster bieten heute eine überraschend große Bandbreite an Farben und Dekoren, von klassischem Weiß über anthrazit bis zu Holzoptik-Folierungen, die auf den ersten Blick kaum von echtem Holz zu unterscheiden sind. Damit lassen sich sowohl moderne als auch traditionelle Fassaden gestalten, ohne bei Budget oder Pflegeaufwand Kompromisse einzugehen.
Aluminiumfenster punkten mit besonders schlanken Rahmenprofilen, die bei gleicher Fenstergröße mehr Glasfläche und damit mehr Lichteinfall ermöglichen als vergleichbare Kunststoffprofile. Diese filigrane Optik ist bei moderner Architektur mit großen Fensterflächen besonders gefragt.
Holzfenster bringen eine warme, gewachsene Optik mit, die sich mit keinem anderen Material exakt nachbilden lässt. Gerade bei Altbauten mit historischen Sprossenfenstern oder besonderen Profilformen ist Holz häufig die einzige Option, die dem ursprünglichen Erscheinungsbild wirklich gerecht wird.
Holz-Alu Fenster kombinieren diese warme Holzoptik im Innenraum mit einer außen nahezu unsichtbaren, wetterfesten Aluminiumschale, die sich in nahezu jedem Farbton umsetzen lässt. Bei flächenbündigen Ausführungen wie dem INO 80 HA-MM verschwindet der Rahmen zudem fast vollständig hinter der Verglasung, was ein besonders reduziertes, modernes Fassadenbild ergibt.
Auch die Umweltbilanz unterscheidet sich zwischen den Materialien deutlich. Holz ist als nachwachsender Rohstoff grundsätzlich im Vorteil, sofern es aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt, da es während des Wachstums CO2 bindet und bei der Herstellung deutlich weniger Energie benötigt als Aluminium oder Kunststoff. Aluminium wiederum lässt sich nahezu verlustfrei recyceln, was die vergleichsweise energieintensive Erstherstellung über die lange Lebensdauer des Materials teilweise ausgleicht. Kunststofffenster bestehen überwiegend aus PVC, das sich ebenfalls recyceln lässt, in der Klimabilanz der Herstellung jedoch meist hinter Holz zurückbleibt.
Wer Nachhaltigkeit als wichtiges Entscheidungskriterium einstuft, sollte diese Faktoren gemeinsam mit der zu erwartenden Lebensdauer betrachten: Ein Material, das doppelt so lange hält, muss seltener ersetzt werden, was den ökologischen Fußabdruck über die gesamte Nutzungsdauer wieder relativiert.
Es gibt kein pauschal „bestes“ Fenstermaterial, sondern immer nur die beste Lösung für die jeweilige Situation. Wer ein begrenztes Budget hat und dennoch gute Dämmwerte möchte, ist mit Kunststofffenstern meist am besten beraten. Wer zusätzlichen Witterungsschutz und Einbruchsicherheit wünscht, ohne stark ins Budget einzugreifen, sollte Kunststoff-Aluminium Fenster in Betracht ziehen. Für große Glasflächen und moderne Architektur bieten Alufenster die nötige Stabilität. Wer Altbau oder Denkmalschutz saniert, findet mit Holzfenstern die stimmigste Optik. Und wer langfristig in die Premiumklasse investieren möchte, ohne beim Pflegeaufwand Kompromisse einzugehen, trifft mit Holz-Alu Fenstern die richtige Wahl.
Wer die verschiedenen Materialien für das eigene Bauvorhaben direkt vergleichen möchte, kann im Fensterkonfigurator alle fünf Optionen mit individuellen Maßen und Sofortpreis gegenüberstellen.
Kunststofffenster sind mit Einstiegspreisen ab 58,32 Euro die günstigste Option und bieten gleichzeitig gute bis sehr gute Dämmwerte, abhängig vom gewählten Profil.
Das Aluminiumfenster Procural PE78N HI erreicht mit einem U-Wert von 0,74 den niedrigsten Wert im Vergleich, dicht gefolgt von den energieeffizientesten Kunststoff- und Kunststoff-Alu-Modellen mit jeweils 0,80.
Nein, entscheidend ist nicht das Material selbst, sondern der U-Wert des konkreten Profils. Fenster mit einem Uw-Wert von maximal 0,95 W/(m²K) sind förderfähig, unabhängig davon, ob es sich um Kunststoff, Aluminium, Holz oder Holz-Alu handelt.
Holzfenster und schmale Kunststoffprofile wie das Schüco CT 70 Classic passen optisch am besten zu historischer Bausubstanz, da sie sich unauffällig in denkmalgeschützte oder gründerzeitliche Fassaden einfügen.
Das hängt vom Anspruch ab. Wer langfristig maximale Qualität, wenig Pflegeaufwand und eine hochwertige Optik sucht, profitiert von der Investition. Für ein begrenztes Budget bieten Kunststofffenster meist das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ja, der Fensterkonfigurator von NRGHAUS zeigt für jedes Material den individuellen Preis nach Maß in Echtzeit an, ganz ohne vorherigen Aufmaßtermin.