Eckiges PVC System für den Altbau
Kunststofffenster Schüco CT 70 Classic
・Für den Altbau hervorragend geeignet
・5 Kammern mit 2 Dichtungen
・Eckiges Design
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Ursprünglicher Preis war: 58,32 €51,32 €Aktueller Preis ist: 51,32 €.

Fenster ausmessen gelingt in fünf Schritten: Öffnung an drei Stellen in der Breite und an drei Stellen in der Höhe messen, jeweils das kleinste Maß notieren, die Diagonalen prüfen, Laibungstiefe, Fensterbank und Rollladenkasten erfassen und alles mit Foto und Skizze dokumentieren. Wer dabei weiß, ob der Anbieter das Rohbaumaß oder das Rahmenaußenmaß braucht, vermeidet die häufigsten und teuersten Fehler bei der Bestellung von Maßfenstern.
Beim Fenster ausmessen geht es um ein Maßprodukt: Ein Fenster wird in der Werkstatt millimetergenau gefertigt, und was nicht in die Öffnung passt, lässt sich nicht einfach kürzen. Deshalb ist das Fenster ausmessen der wichtigste Schritt vor der Bestellung, ganz gleich, ob Sie ein Fenster im Altbau tauschen, im Neubau nach Plan bestellen oder online konfigurieren. Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Fenster ausmessen, welche Maße es gibt, was Sie im Altbau und im Neubau beachten müssen und wie Sie aus Ihren Messwerten das richtige Bestellmaß ableiten. Am Ende finden Sie ein Messprotokoll zum Kopieren und eine Prüfliste für die Bestellung.

Ein falsches Maß beim Fenster ausmessen führt zu unpassenden Fenstern, zusätzlichen Kosten und im schlimmsten Fall zu Wärmebrücken, Zugluft und Feuchteschäden. Die Ursache liegt fast immer in der Vorbereitung, nicht im Einbau selbst.
Drei Gründe machen das Fenster ausmessen so kritisch:
Die gute Nachricht: Mit einer klaren Methode ist Fenster ausmessen gut machbar, auch für Laien. Wer sich unsicher fühlt, kann das Aufmaß von einem Fachbetrieb prüfen lassen. Mehr dazu weiter unten.
Beim Fenster ausmessen gibt es zwei Kernmaße: das Rohbaumaß (die Größe der Wandöffnung) und das Rahmenaußenmaß (die Größe des Fensterrahmens). Zwischen beiden liegt die Montagefuge, die Spielraum für Toleranzen, Wärmeausdehnung und Abdichtung schafft.
| Begriff | Bedeutung | Wo wird gemessen? | Wofür wird es gebraucht? |
|---|---|---|---|
| Rohbaumaß (Rohbaulichte, Baukörpermaß) | Lichte Größe der Wandöffnung | Zwischen den Laibungen, von Sturz bis Brüstung | Ausgangswert für das Aufmaß |
| Rahmenaußenmaß (Blendrahmenaußenmaß) | Äußere Abmessung des Fensterrahmens | Außenkante Blendrahmen | Bestellmaß vieler Anbieter |
| Montagefuge (Einbauluft) | Abstand zwischen Rahmen und Mauerwerk | Rundum zwischen Rahmen und Laibung | Toleranzausgleich und Abdichtung |
| Laibungstiefe | Tiefe der Wandöffnung | Von Außenkante bis Innenkante der Wand | Wahl der passenden Profil-Bautiefe |
| Anschlag (Falz) | Vorsprung in der Laibung, an dem der Rahmen anliegt | In der Laibung, meist außen | Bestimmt Einbaulage und Überdeckung |
| Brüstungshöhe | Abstand von Boden zur Fensterunterkante | Von Oberkante Fertigfußboden zur Unterkante Öffnung | Lage des Fensters in der Wand |
Ein wichtiger Hinweis: Nicht jede Maßangabe ist eindeutig. In Bauplänen steht bei Fensterangaben wie „100/130“ meist die Rohbaulichte in Zentimetern, also Breite und Höhe der Wandöffnung. Begriffe wie „Architekturlichte“ sind dagegen nicht genormt und werden unterschiedlich verwendet. Fragen Sie im Zweifel bei Architekt oder Fensterbauer nach, was genau gemeint ist, bevor Sie bestellen.

Zum Fenster ausmessen brauchen Sie nur wenige Werkzeuge: ein präzises Maßband oder einen Laser-Entfernungsmesser, eine Wasserwaage, Notizmaterial und eine zweite Person. Wichtiger als die Ausrüstung ist die Methode.
Alle Werte notieren Sie in Millimetern. Das vermeidet Verwechslungen zwischen Zentimetern und Millimetern und passt zu den Eingabefeldern der meisten Konfiguratoren.
Diese Anleitung zum Fenster ausmessen funktioniert für Fenster und Fenstertüren in Alt- und Neubauten und lässt sich Öffnung für Öffnung wiederholen. Nummerieren Sie jedes Fenster und gehen Sie jedes einzeln durch, auch wenn mehrere gleich aussehen.
Beim Fenster ausmessen in Obergeschossen oder an schwer zugänglichen Stellen hat Sicherheit Vorrang vor Genauigkeit. Ein Messfehler lässt sich korrigieren, ein Sturz nicht.
Beim Fenster ausmessen sollten Sie auf den Millimeter genau arbeiten, denn Fenster werden auf den Millimeter gefertigt, und die Montagefuge gleicht nur begrenzte Abweichungen aus. Die Fuge ist kein Freibrief für ungenaues Messen, sondern ein Puffer für Bauwerkstoleranzen und Wärmeausdehnung.
Für Bauwerke gelten Maßtoleranzen nach DIN 18202 (Toleranzen im Hochbau). Diese Norm beschreibt, welche Abweichungen bei Rohbauöffnungen üblich sind, und deshalb verlangt ein sauberes Aufmaß mehrere Messpunkte. Ist eine Öffnung deutlich schief oder weicht sie stark vom Planmaß ab, sollten Fachbetrieb und Auftraggeber vor der Bestellung klären, wie damit umgegangen wird, denn nachträgliche Änderungen lassen sich nicht mehr in die Fertigung einarbeiten.
Als Faustregel gilt: Messen Sie so, als müsste das Fenster ohne Nacharbeit passen, und planen Sie die Fuge trotzdem ein. Beides zusammen führt zu einem spannungsfreien, dichten Einbau.

Beim Fenster ausmessen im Altbau sind Öffnungen häufig verzogen, unterschiedlich tief oder mit Putzresten belegt, deshalb lohnt es sich, doppelt zu messen und den Bestand genau zu erfassen. Altbauten haben sich über Jahrzehnte gesetzt, und selbst gleich aussehende Fenster unterscheiden sich oft um mehrere Millimeter.
Gehen Sie im Altbau so vor:
Bei denkmalgeschützten Gebäuden und Gebäuden mit Gestaltungssatzung sollten Sie vor dem Fenster ausmessen klären, ob Materialien, Sprossen oder Farben vorgegeben sind. Und bei sehr alten Fenstern gilt: Bei alten Anstrichen und Dichtmassen sind Schadstoffe nicht auszuschließen, daher ist vor Ausbauarbeiten ein Fachbetrieb hinzuzuziehen.
Im Neubau lässt sich das Fenster ausmessen anhand der Rohbaumaße aus dem Bauplan vorbereiten, verbindlich ist aber erst die Messung vor Ort. Baupläne enthalten Planmaße, die in der Ausführung abweichen können.
So gehen Sie im Neubau vor:
Eine wichtige Faustregel: Fenster sollten nie ausschließlich nach Planmaßen bestellt werden. Ein Aufmaß vor Ort bleibt Pflicht, gerade bei Klinker, Dämmung oder Putz, die das Endmaß verändern.
Bei gedämmten Fassaden hängt das richtige Maß davon ab, in welcher Ebene das Fenster sitzt: in der Mauerwerksebene, weiter außen in der Dämmebene oder mit Überdeckung der Laibung. Diese Einbaulage verändert Maße, Anschlüsse und Fensterbankausbildung.
Wer nachträglich dämmt oder ein Wärmedämmverbundsystem plant, sollte deshalb vor dem Fenster ausmessen mit dem Fachbetrieb klären:
Hier lohnt sich ein professionelles Aufmaß besonders, weil die Anschlussdetails mit dem Gesamtkonzept der Sanierung zusammenhängen. Eine Einordnung zur Reihenfolge von Maßnahmen finden Sie im Ratgeber Energetische Sanierung 2026.
In Eigentumswohnungen gilt beim Fenster ausmessen eine Besonderheit: Fenster sind meist Gemeinschaftseigentum, und Maße, Optik und Ausführung sollen zur gesamten Fassade passen. Deshalb sollten Sie vor dem Aufmaß klären, wer entscheiden darf.
Bei Fenstertüren und Balkontüren kommt beim Fenster ausmessen ein zusätzlicher Bezugspunkt hinzu: die Höhe wird nicht bis zur Fensterbank, sondern bis zum Boden gemessen, und die Schwellenausbildung entscheidet über Dichtheit und Komfort. Hier passieren besonders häufig Fehler.
Beachten Sie bei bodentiefen Elementen:
Passende Produkte finden Sie bei den Balkontüren und Nebeneingangstüren sowie bei den Terrassentüren. Bei schweren Schiebeelementen lohnt sich ein professionelles Aufmaß, weil Boden, Laufschiene und Anschlusshöhen genau zusammenpassen müssen.
Beim Fenster ausmessen müssen Rollladenkasten, Fensterbänke und Führungsschienen von Anfang an mitgedacht werden, sonst passt das Fenster zwar in die Öffnung, aber nicht zum Rest des Aufbaus. Diese Bauteile verändern die verfügbare Höhe und den Anschluss.
Passende Systeme finden Sie bei Rollläden und Raffstores. Wer Fenster und Sonnenschutz gemeinsam plant, spart Abstimmungsaufwand und bekommt ein stimmiges Gesamtbild.
Für Sonderformen reicht das einfache Fenster ausmessen mit Maßband oft nicht aus, hier sind Schablonen, Winkelmessungen oder ein professionelles Aufmaß nötig.
In diesen Fällen ist ein Online-Konfigurator meist nur als Preisorientierung geeignet, während das Aufmaß am besten ein Fachbetrieb vor Ort übernimmt.
Beim Fenster ausmessen gehört die Bestimmung der Öffnungsrichtung dazu: DIN links bedeutet, dass die Bänder (Scharniere) auf der linken Seite sitzen, gesehen von innen. Das Gegenstück ist DIN rechts.
Ein Foto vom vorhandenen Fenster hilft, Verwechslungen zu vermeiden. Legen Sie außerdem fest:
Wer nach dem Fenster ausmessen Material und Verglasung wählt, findet Hilfestellung im Fenstermaterial-Vergleich 2026 und im Ratgeber Fenster mit 3-fach Verglasung 2026.
Das Fenster ausmessen selbst läuft bei allen Materialien gleich, die Montagefuge und die Profilwahl unterscheiden sich aber je nach Rahmenmaterial und Farbe. Das liegt an der unterschiedlichen Wärmeausdehnung und an der Profiltiefe.
Kunststoffprofile dehnen sich bei Wärme stärker aus als Holz, vor allem bei dunklen Farben, die sich in der Sonne stärker aufheizen. Deshalb wird bei großen oder dunklen Elementen häufig eine größere Fuge eingeplant. Standardmodelle finden Sie bei den Kunststofffenstern.
Aluminiumprofile sind formstabil, verlangen aber eine saubere thermische Trennung im Profil und einen sorgfältig geplanten Anschluss. Die Bautiefe des Profils sollte zur Laibungstiefe passen. Mehr dazu bei den Aluminiumfenstern.
Holz arbeitet mit der Feuchtigkeit, deshalb spielen Fuge und Anschluss besonders im Außenbereich eine Rolle. Für Altbauten sind schmale Profile beliebt. Die Auswahl finden Sie bei den Holzfenstern.
Beim Fenster ausmessen verändert sich das Messverfahren also nicht, wohl aber die Fugenplanung. Deshalb ist es sinnvoll, Material und Farbe schon vor dem Aufmaß festzulegen und den Fachbetrieb nach der passenden Fugenbreite zu fragen.
Wer Fenster ausmessen und daraus das Bestellmaß ableiten will, nimmt das kleinste gemessene Maß und zieht die Montagefuge auf jeder Seite ab. Die folgende Rechnung ist ein Beispiel und keine verbindliche Vorgabe, denn jeder Anbieter rechnet nach eigenen Regeln.
| Messung | Oben / Links | Mitte | Unten / Rechts | Kleinstes Maß |
|---|---|---|---|---|
| Breite | 1.012 mm | 1.009 mm | 1.011 mm | 1.009 mm |
| Höhe | 1.236 mm | 1.238 mm | 1.234 mm | 1.234 mm |
Angenommen, der Anbieter verlangt das Rahmenaußenmaß und rechnet mit 10 Millimetern Fuge je Seite. Dann ergibt sich: Breite 1.009 mm minus 20 mm gleich 989 mm, Höhe 1.234 mm minus 20 mm gleich 1.214 mm. Bei 15 Millimetern je Seite wären es 979 mm × 1.204 mm. Der Unterschied von 10 Millimetern pro Richtung zeigt, warum Sie unbedingt vorab klären sollten, welches Maß der Anbieter erwartet und wie er die Fuge kalkuliert.
Wichtig: Viele Konfiguratoren und Fachbetriebe nehmen Ihnen diese Rechnung ab, wenn Sie das Rohbaumaß angeben. Manche verlangen dagegen das fertige Rahmenaußenmaß. Verlassen Sie sich nie auf eine Vermutung, sondern fragen Sie nach.
Ein Messprotokoll macht das Fenster ausmessen übersichtlich und verhindert Übertragungsfehler bei der Bestellung. Kopieren Sie die Tabelle für jedes Fenster oder jede Fenstertür.
| Nr. | Raum / Lage | Breite oben / Mitte / unten (mm) | Höhe links / Mitte / rechts (mm) | Kleinste Breite × Höhe (mm) | Diagonalen (mm) | Laibungstiefe (mm) | DIN links / rechts | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Wohnzimmer Süd | 1.012 / 1.009 / 1.011 | 1.236 / 1.238 / 1.234 | 1.009 × 1.234 | 1.596 / 1.598 | 360 | DIN links | Rollladenkasten vorhanden |
| 2 | ||||||||
| 3 |
Ergänzen Sie beim Fenster ausmessen zu jedem Eintrag ein Foto mit Maßband und notieren Sie, wer gemessen und wer gegengeprüft hat. Das hilft auch bei Rückfragen des Anbieters.
Die meisten Fehler beim Fenster ausmessen entstehen durch Eile, Verwechslung der Maßarten und fehlende Gegenprüfung.
| Fehler | Folge | So vermeiden Sie ihn |
|---|---|---|
| Nur an einer Stelle messen | Schiefstand wird übersehen, Fenster passt nicht | Dreifach messen, kleinstes Maß verwenden |
| Rohbaumaß und Rahmenaußenmaß verwechseln | Fenster ist um die Fuge zu groß oder zu klein | Beim Anbieter klären, welches Maß gefragt ist |
| Putz nicht berücksichtigen | Maß ändert sich nach dem Verputzen | Angeben, ob mit oder ohne Putz gemessen wurde |
| Montagefuge vergessen | Fenster lässt sich nicht spannungsfrei einbauen | Fuge vom Rohbaumaß abziehen lassen |
| Diagonalen nicht prüfen | Verzogene Öffnung bleibt unbemerkt | Beide Diagonalen messen und vergleichen |
| Rollladenkasten vergessen | Höhe passt nicht zum Aufbau | Kasten, Führungsschienen und Fensterbank mit erfassen |
| Öffnungsrichtung falsch bestimmen | Fenster schlägt in die falsche Richtung auf | Von innen bestimmen, Foto machen |
| Höhe bei Türen falsch ansetzen | Schwelle und Bodenanschluss passen nicht | Ab Oberkante Fertigfußboden messen |
| Laibungstiefe nicht notieren | Falsche Profil-Bautiefe | Tiefe und Anschlag ausmessen |
| Einheiten vermischen | Zehnerpotenz-Fehler bei der Bestellung | Alles in Millimetern notieren |
| Gleiche Fenster gleich behandeln | Kleine Unterschiede führen zu Fehlmaßen | Jedes Fenster einzeln messen |
| Keine Gegenprüfung | Übertragungsfehler bleiben unentdeckt | Zweite Person misst nach |
Messen per Smartphone oder App ist für eine erste Orientierung praktisch, ersetzt aber beim Fenster ausmessen für die Bestellung keine Messung mit Maßband oder Laser. Kamera- oder sensorbasierte Messungen haben je nach Gerät und Lichtverhältnissen Toleranzen, die für ein Maßfenster zu groß sein können.
Sinnvoll ist die App-Messung für:
Für die verbindliche Bestellung sollten Sie jedoch mit einem Maßband oder einem Laser-Entfernungsmesser nachmessen und die Werte im Messprotokoll festhalten. Wer sicher gehen möchte, lässt die Maße zusätzlich von einem Fachbetrieb bestätigen.
Ein Fachbetrieb sollte das Fenster ausmessen, wenn Öffnungen verzogen sind, Sonderformen vorliegen, ein Denkmal betroffen ist oder Sie sich nach zwei Messungen nicht sicher sind. Die Kosten dafür sind meist deutlich geringer als die Folgen eines falsch bestellten Fensters.
Typische Situationen, in denen ein Profi das Fenster ausmessen sollte:
Ob das Aufmaß im Angebot enthalten ist oder gesondert berechnet wird, hängt vom Anbieter ab. Fragen Sie vor der Beauftragung nach den Bedingungen. Auch bei NRGHAUS erreichen Sie das Team bei Fragen zu Maßen über die Kontaktseite per Telefon, E-Mail oder WhatsApp.
Wer nach dem Fenster ausmessen online bestellt, gibt Breite, Höhe, Material, Verglasung und Ausstattung in einem Konfigurator ein und sieht den Preis sofort. Im Fensterkonfigurator von NRGHAUS lassen sich neben Standardmaßen auch individuelle Größen eingeben.
Nach dem Fenster ausmessen sollten Sie vor dem Klick auf „Bestellen“ diese Punkte prüfen:
Denken Sie daran: Für Maßfenster besteht in der Regel kein Widerrufsrecht, weil sie nach Ihren Vorgaben gefertigt werden. Die Preise und Materialien im Überblick finden Sie in unserem Ratgeber Fenster Preise 2026 sowie auf der Seite Fenster mit den Materialien Kunststoff-Aluminium, Aluminium und Holz-Aluminium.
Zwischen dem Fenster ausmessen und dem Einbau liegen mehrere Schritte: Aufmaß, Bestellung, Fertigung, Lieferung und Montage. Wer sie kennt, plant realistischer.
Wer den Einbau vor der Heizperiode abschließen möchte, sollte das Fenster ausmessen und die Bestellung rechtzeitig angehen, damit für Fertigung, Lieferung und Montage genug Vorlauf bleibt.
Das Fenster ausmessen und die Förderung hängen zusammen, weil Sie erst mit sicheren Maßen und einem konkreten Produkt den Förderantrag sauber vorbereiten können. Für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) gilt für Fenster ein Uw-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K), und der Antrag wird vor dem Abschluss des Liefer- und Leistungsvertrags gestellt.
Praktisch heißt das: Messen Sie zuerst, wählen Sie dann ein förderfähiges Produkt, klären Sie die Antragstellung mit einem Energieeffizienz-Experten und unterschreiben Sie den Vertrag erst danach. Bei Maßnahmen an der Gebäudehülle ist die Einbindung eines in der Expertenliste der dena geführten Experten vorgesehen. Die aktuellen Bedingungen stehen in der Förderdatenbank des Bundes und beim BAFA; bitte prüfen Sie den Stand vor der Antragstellung.
Der Förderservice von NRGHAUS begleitet Beratung, Antragstellung und Nachweisführung. Eine ausführliche Erklärung aller Programme bietet der Ratgeber Fenster Förderung 2026.
Sie können Fenster ausmessen selbst, vom Fensterbauer oder von einem Sachverständigen lassen, je nach Komplexität und Risikobereitschaft.
| Variante | Vorteile | Nachteile | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Selbst messen | Kostenlos, sofort möglich, gut für Preisorientierung | Messrisiko liegt bei Ihnen | Standardöffnungen, Ersatz gleicher Fenster |
| Fachbetrieb misst auf | Erfahrung, Haftung, Hinweise zur Einbausituation | Termin nötig, ggf. Kosten | Altbau, Sanierung mit Dämmung, Sonderfälle |
| Selbst messen, Betrieb prüft | Kompromiss aus Kosten und Sicherheit | Zusätzlicher Termin | Alle, die online bestellen und absichern wollen |
| Sachverständiger | Unabhängige Beurteilung | Höhere Kosten | Streitfälle, Gutachten, komplexe Bausubstanz |
Klären Sie mit jedem Anbieter vorab, bevor Sie Fenster ausmessen lassen: Wer haftet bei falschen Maßen? Wird das Aufmaß im Angebot berechnet? Wird das Rohbaumaß oder das Rahmenaußenmaß gebraucht? Gibt es eine schriftliche Bestätigung der Maße vor der Fertigung? Wer diese Fragen stellt, erkennt auch schnell, wie sorgfältig ein Anbieter arbeitet.
Diese Prüfliste fasst zusammen, was nach dem Fenster ausmessen und vor der Bestellung erledigt sein sollte.
☐ Anbieter hat bestätigt, welches Maß erwartet wird
☐ Jede Öffnung an drei Stellen in Breite und Höhe gemessen
☐ Kleinstes Maß je Richtung notiert
☐ Diagonalen gemessen und verglichen
☐ Laibungstiefe, Anschlag und Einbaulage geklärt
☐ Fensterbank, Rollladenkasten und Führungsschienen erfasst
☐ Bei Türen: Oberkante Fertigfußboden und Schwelle geklärt
☐ Öffnungsrichtung und Aufteilung je Fenster festgelegt
☐ Alle Werte in Millimetern, Foto und Skizze je Fenster
☐ Messung von einer zweiten Person gegengeprüft
☐ Bei Unsicherheit ein Fachbetrieb hat das Aufmaß geprüft
☐ Förderfähigkeit und Antragszeitpunkt vor dem Vertrag geklärt
NRGHAUS liefert Fenster nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz und übernimmt die Montage durch geschulte Fachbetriebe im Liefergebiet Hessen und Nordbayern, unter anderem in Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Hanau, Offenbach, Mainz und Würzburg. Nach dem Fenster ausmessen können Sie den Einbau über den Montageservice planen, sodass Aufmaß, Bestellung und Einbau ineinandergreifen.
Wer Fenster ausmessen möchte, braucht keine Spezialausrüstung, sondern Sorgfalt: dreifach messen, das kleinste Maß verwenden, Diagonalen prüfen, Zusatzmaße erfassen und alles dokumentieren. Entscheidend ist, vorab zu klären, welches Maß der Anbieter erwartet, und im Zweifel einen Fachbetrieb nachmessen zu lassen. So vermeiden Sie Fehlbestellungen, sichern Dichtheit und Dämmwirkung und schaffen die Grundlage für Förderung und fachgerechten Einbau.
Der nächste Schritt nach dem Fenster ausmessen: Tragen Sie Ihre Öffnungen ein, tragen Sie die Werte in das Messprotokoll ein und berechnen Sie im Fensterkonfigurator den Preis für Ihr Projekt. Bei Fragen zu Maßen hilft das Team über die Kontaktseite weiter.
Hinweis: Dieser Ratgeber ersetzt keine Fachberatung und keine Rechts-, Steuer- oder Energieberatung. Angaben zu Fugenbreiten, Maßen und Toleranzen sind allgemeine Orientierungswerte; verbindlich sind die Vorgaben des jeweiligen Anbieters und Fachbetriebs sowie die geltenden Normen. Fördersätze und Voraussetzungen können sich ändern.
Vor Abschluss des Liefer- und Leistungsvertrags. Wer zuerst bestellt und dann beantragt, verliert den Anspruch in der Regel. Verträge unter der aufschiebenden Bedingung einer Förderzusage können unter Umständen zulässig sein; klären Sie das schriftlich mit Ihrem Energieeffizienz-Experten.
Für Fenster gilt in der BEG-Einzelmaßnahme ein Uw-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K). Maßgeblich ist der Wert des gesamten Fensters in Ihren Maßen, nicht nur der Ug-Wert der Verglasung. Fragen Sie den Anbieter nach dem Uw-Wert des konkreten Elements.
Fenster werden individuell gefertigt, die Dauer hängt von Material, Farbe und Ausstattung ab. Standardausführungen sind meist schneller verfügbar als Sonderfarben oder ungewöhnliche Formate. Aktuelle Angaben finden Sie auf der Seite Lieferung und Lieferzeit; planen Sie vor der Heizperiode ausreichend Vorlauf ein.
Messen Sie die Breite an drei Stellen (oben, Mitte, unten) und die Höhe an drei Stellen (links, Mitte, rechts) und verwenden Sie jeweils das kleinste Maß. Prüfen Sie zusätzlich die Diagonalen, erfassen Sie Laibungstiefe, Fensterbank und Rollladenkasten und dokumentieren Sie alles mit Skizze und Foto. Eine zweite Person sollte gegenmessen.
Das hängt vom Anbieter ab. Manche verlangen das Rohbaumaß (Größe der Wandöffnung) und ziehen die Montagefuge selbst ab, andere das Rahmenaußenmaß des fertigen Fensters. Klären Sie das vor der Messung schriftlich beim Anbieter, denn eine Verwechslung führt zu einem Fenster, das um die Fuge zu groß oder zu klein ist.
Häufig werden etwa 10 bis 15 Millimeter je Seite eingeplant, bei großen oder dunklen Elementen mehr, weil sich Rahmen bei Wärme ausdehnen. Der konkrete Wert hängt von Material, Farbe, Elementgröße und Einbausituation ab und wird vom Anbieter oder Fachbetrieb festgelegt. Rechnen Sie nicht auf eigene Faust, sondern fragen Sie nach.
Wände und Öffnungen sind selten perfekt gerade. Weicht die Breite oben von der Breite unten ab, bestimmt die engste Stelle, ob das Fenster hineinpasst. Mit dem kleinsten Maß stellen Sie sicher, dass das Fenster an keiner Stelle klemmt, und die Montagefuge gleicht kleine Unterschiede aus.
Im Altbau sind Öffnungen häufig verzogen oder mit Putzresten belegt. Messen Sie deshalb innen und außen, verwenden Sie bei Abweichungen den kleineren Wert, erfassen Sie Laibungstiefe und Anschlag und notieren Sie zusätzlich das Maß des alten Blendrahmens. Bei stark verzogenen Öffnungen empfiehlt sich ein professionelles Aufmaß.
Bei bodentiefen Elementen wird die Höhe nicht bis zur Fensterbank, sondern ab der Oberkante des Fertigfußbodens gemessen. Klären Sie außerdem Schwellenhöhe, Bodenanschluss, Öffnungsart und Öffnungsrichtung. Bei schweren Schiebe- und Hebeschiebeelementen lohnt sich ein professionelles Aufmaß.
Die Angabe beschreibt die Öffnungsrichtung. DIN links bedeutet, dass die Bänder (Scharniere) auf der linken Seite sitzen, DIN rechts entsprechend rechts, jeweils von innen gesehen. Ein Foto des vorhandenen Fensters hilft, Verwechslungen bei der Bestellung zu vermeiden.